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Bekenntnisse eines Masochisten
   

Der Masochist Boris Lusowski wird in der Münchener Subkulturszene als Diener weiterverschenkt, sobald bemerkt wird, das sein Wert als Gratisputzkraft und Sklave geringer ist als der Kraftaufwand einer Auseinandersetzung mit diesem Menschen. Doch Boris ist nicht dumm und hat sie alle durchschaut. Der Bericht über sein Leben als Sohn eines russischen Mafiosi und sein Boheme-Leben als Künstler und Masochist wirft ein Schlaglicht auf unsere Gesellschaft. Bekenntnisse eines Masochisten Michael Mayr, BRD 1989, 62', Kamera: Michael Mayr, Schnitt: Jurek Tyszkiewicz, Bühne: Brigitte Streuble, Bühnenkamera: Franz Kantor, Walter Stefan, Alessandro di Todaro, Produktion und Regie: Michael Mayr Boris Lusowski ist praktizierender Masochist.

Die mit ihm zu tun haben, denen er sich angedient hat auf ganz unmissverständliche Weise, finden ihn: putzig, ganz reizvoll, nervend, originell, aufregend, unangenehm, verhaltensgestört - aber witzig. Interviews mit Lusowski und jenen, die sich an ihm erprobten, werden kombiniert mit Bühnenaufnahmen, an denen Lusowski als Künstler beteiligt ist. Michael Mayr: "Der Film stellt einen konsequenten Menschen vor, der aus seiner Veranlagung keinen Hehl macht, und zeichnet ein Bild von vergangenen und gegenwärtigen Berührungspunkten in dieser Gesellschaft, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt." - Ein schroffes Dokument über die Umwege der Liebe. (Aus dem Programmheft des Low-budget-Filmfestivals Hamburg)