In der australischen Hauptstadt Canberra brennt in der sogenannten Protestbotschaft seit
35 Jahren ein ewiges Feuer. Es soll auf die grausame Kolonialgeschichte und die Verbrechen
hinweisen, die man den Aborigenes, die das land ursprünglich seit 4000 Jahren besiedelten,
angetan hat. Fälle von Landenteignung und Zwangsvergewaltigung durch englische Soldaten, um
die Erbmasse der ureinwohnen „auszutreiben“ werden hier genauso zusammengetragen wie die aktuellen
Beispiele von Rassendiskriminierung, Unterdrückung und Polizeiübergriffe. Die Ureinwohnen, die 1967
erst per Gesetz die Menschenwürde verliehen bekommen haben, werden von der weissen Bevölkerung zur
Aussendarstellung des Landes benützt, ansonsten aber wie menschlicher Müll behandelt. Der Film
portraitiert den Landesweit wichtigsten Aktivisten Kevin Buzzacot bei seinen ständigen Aktionen.
Länge: 45 Minuten, produziert auf Betacam/SP |